In eigener Sache: URL Shortener

Wer kennt sie nicht und wer nutzt sie nicht, die Dienste von bit.ly, tinyurl oder meinem persönlichen Favoriten yaturl.
Doch es stellt sich die Frage, wer steckt hinter diesen Diensten, ist es zuverlässig und vom technischen Aspekt her, wie genau funktioniert das eigentlich?
Um mir selber genau diese Fragen zu beantworten habe ich mich mal selber fix hingesetzt und einen solchen Dienst entwickelt. Das Ergebnis ist für mein kritisches Auge recht ansprechend und funktional geworden. Und ich kann mir sicher sein, dass es keinen kommerziellen Hintergrund gibt, das mich keine Werbebanner anspringen wenn ich die Seite besuche und ich weiß ziemlich genau wie lange der Dienst zur Verfügung stehen wird.
Darüber hinaus  kann der Dienst aus externen Anwendungen angesprochen oder auch in andere Websites direkt integriert werden. Einfach nur die Ziel-URL anpingen, mit der zu kürzenden URL als Übergabeparamter und prompt kommt die kurze URL zurück.
So, lange Rede kurzer Sinn. Zu finden ist das gute Stück unter: http://minme.de/
Die Ziel-URL zum Einbinden/Andocken lautet: http://minme.de/api/?u= gefolgt von der zu kürzenden URL.
Wenn Du diesen Dienst z.B. in TweetDeck verwenden möchtest, brauchst Du nichts weiter zu tun als unter Settings -> Services -> Shorten URL Services „other“ auszuwählen und dies einzutragen:

http://minme.de/api/?u=%@

fertig. Den Rest erledigt TweetDeck und mein Dienst für Dich.
Dann wünsche ich viel Spaß beim Testen und vielleicht dauerhaftem Verwenden?

Ronny Hartmann-Schmidt

Über Ronny Hartmann-Schmidt

Ronny ist Autor bei Hartmann-schmidt.de, Software-Entwickler, Dozent im Fachbereich Informatik und begeisterter Web-Entwickler.

14. Juni 2010 von Ronny Hartmann-Schmidt
Kategorien: Technisches | Schlagwörter: | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Für den Blick hinter die Kulissen hätte auch http://git.uvena.de/yaturl/ gereicht — aber mal ganz nett gemacht 🙂

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